Artuhr ging den Bahnstieg entlang. Sein Kaffee dampfte in der Kälte,des ohne hin schon nebligen morgens. Er ging vorbei an der alten Dame,vorbei an den Arbeitern,die immer noch…was auch immer sie da taten. Immer weiter. Der Schnee von vergangener Nacht knirschte unter seinen Schuhen. Durch den Nebel erkannte er die Umrisse,des kleinen Häuschens, in dem sich die kleine Bank befand, seien Bank.
Jedes mal,wenn er um die Ecke ging,um in das innere zu treten wurde er an sie erinnert. Vor zwei Jahren, genau auf den Tag, ist er ihr begegnet und er kam jeden Morgen wieder,um sie erneut zu sehen,doch sie kam nicht und die Erinnerung verblasste. Sie verblasste langsam aber sicher.
Jedem morgen dieselbe Stille und die Erwartung die Bank verlassen vorzufinden. Arthur nahm den letzten Schluck seines, in der Kälte dieses zweiten Dezembermorgens abgekühlten kalten Kaffees.
Doch dann stoppte er. Jedes mal,wenn er hier stand, wünschte er sich,dass sie dort auf der bank sahs und auf ihren Zug und auf ihn wartete, doch jedes mal wurde er enttäuscht.
Langsam stellte er einen Fuß vor den anderen und bog um die Ecke…und die Enttäuschung stellte sich erneut ein. Egal,wie oft er dieses Gefühl erlebte, es wurde nie besser. Jeden Tag die verlassene,einsame Bank zu sehen und sich vorzustellen,dass sie hier wäre.
Arthur stand noch da und nahm die kaum hörbaren Schritte hinter sich war. Zarghaft und leicht, nicht einmal der Schnee machte Geräusche unter ihren roten Schuhen, kam sie auf das Häuschen zu. Sie schritt auf das Haus zu. Er drehte den Kopf über die Schulter. Sie sah zu ihm auf. Er erblickte sie. Sie erblickte ihn. Er sah in ihre blauen Augen. Sie sah in seien dunklen Augen. Er tat einen Schritt. Sie tat einen Schritt. Der Schnee knirschte und dann hielt er sie in den Armen…
…und die Zeit wurde immer langsamer,bis sie still stand.
Erneut waren sie zusammen. An demselben Bahnhof, auf dem selben Gleis, vor dem selben Haus, bei der selben Bank trafen sie sich erneut und hielten einander, bis ihr Zug kam.
Die Luft erbebte und erzitterte als er einfuhr. Der Zug,der das Leben dieser beiden Menschen verändert hatte. Sie löste sich aus seinem warmen Armen, schaute ihn nur an und beide wussten was das hieß.
„Wirst du gehen?“
„Ja…………doch du wirst mitkommen“